Der Kreidebruch ist Lebensraum für viele bedrohte und unter Naturschutz stehende Tier- und Pflanzenarten. Gehen Sie daher besonders behutsam mit dem Gebiet um – bleiben Sie auf den Wegen und pflücken Sie keine Pflanzen. Mit etwas Glück kannst du den Großen Wassermolch und die Pflanze „Gyvelkvæler“ entdecken, die auf der sogenannten Roten Liste stehen – einer Liste der Pflanzenarten, die in Dänemark vom Aussterben bedroht sind, wenn wir sie nicht besonders schützen. Der Ginsterwürmer ist etwas Besonderes, denn seine Blätter enthalten kein Chlorophyll, weshalb die Pflanze das Sonnenlicht nicht für die Photosynthese nutzen kann. Stattdessen parasitiert sie unter anderem an den Wurzeln der Distelart „Große Knopfdistel“ und hat ihren Namen erhalten, weil sie ihre Wirtspflanze geradezu auslaugt.
Im weichen, weißen Kreidegestein des Steinbruchs kannst du mit etwas Glück Fossilien von Seestachelschweinen, Tintenfischen und Haien finden. Wenn du auf Fossiliensuche gehst, beachte bitte die drei einfachen Regeln, die weiter unten auf der Seite aufgeführt sind.







